Die Anfang 2013 gegründete Quality Alliance zwischen FAZ Verlag, Süddeutscher Verlag, die Zeit Gruppe und Verlagsgruppe Handelsblatt hat sich als erstes großes Thema die Auflagentransparenz vorgenommen: Unter dem Motto „the medium is the message“ sollen die Zeitungen laut Quality Alliance aufgrund von guter redaktioneller Arbeit wettbewerbsfähig bleiben – nicht dank Marketingtricks. In einem ersten Schritt wurde nun zunächst die Auflage der frischgebackenen FAZ-Tochter Frankfurter Rundschau um fast 38.000 Exemplare auf die harte Auflage reduziert. Im Verlauf des Jahres soll die FAZ folgen. Geplant ist, 15.000 sonstige Verkäufe aus der Auflage herauszunehmen.

„In einem Zeitalter indem jeder Banner Klick zählt, können Verkäufe und Bordexemplare nicht mehr künstlich hochgehalten werden, um der Werbewirtschaft zu gefallen“, sagte FAZ Geschäftsführer Tobias Trevisan im Interview mit dem Fachmagazin Werben und Verkaufen.

Die vier Verlage gründeten Anfang 2013 die Quality Alliance mit dem Ziel, das Segment der überregionalen Tageszeitungen durch gemeinsames Gattungsmarketing zu profilieren. Sie vertreten ähnliche verlegerische Haltungen und sehen sich daher als eigenständige Gattung, die sich in ihrer Glaubwürdigkeit, Relevanz und nationaler Verbreitung von anderen Zeitungen unterscheidet.

 
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